Ehrlichkeit in Bezug auf das vergangene Verhalten und der Wille zur Verhaltensänderung sind der Schlüssel zum Erfolg. Es geht darum, das eigene Fehlverhalten klar zu benennen und sich seiner Vergangenheit zu stellen. Die Einsicht zu bekommen, sein Verhalten zu verändern und die Verhaltensänderung auch nachweisen zu können.
Die Motivation zur Veränderung sollte nicht nur daher kommen, dass man den Führerschein zurückbekommen will, sondern aus einem echten Nachdenken entstehen – mit dem Ziel, das eigene Verhalten dauerhaft zu ändern.
Hat man diesen Prozess vollzogen, dann steht einer positiven MPU nichts mehr im Wege.
Wichtig: Wenn jemand der Auffassung ist, dass man nicht alles sagen darf und das Geschehene verharmlost, führt das sehr oft zu einem negativen Gutachten. Nur mit Ehrlichkeit kommt man sicher durch die MPU!
Auch die Gutachter in den Begutachtungsstellen wissen natürlich um die Bedeutung der Dunkelziffern. Daher führen Aussagen wie…
- „Ich habe meine eigenen Interessen über die der anderen Verkehrsteilnehmer gestellt, das war für mich normal.“
- „Ich bin häufiger ohne Fahrerlaubnis gefahren, als ich es der Polizei gesagt habe.“
- „Ich bin sehr oft betrunken Auto gefahren und hatte das überhaupt nicht mehr im Griff.“
…nicht zu einem negativen, sondern zu einem positiven Gutachten.